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 Cheerleader's Performance

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Jamie McCarthy



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BeitragThema: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 1:13 pm

Ich war das Wochenende bei meinem Dad und das bedeutete, dass ich mich einfach ins Bett legen und schlafen wollte, doch das ging nicht, denn wir hatten heute, man konnte schon sagen gleich, einen Auftritt mit den Cheerleadern und auch wenn mich Dads Verhalten immer ein wenig runterzog, freute ich mich auf die Bewegung und das Anfeuern unserer Footballmannschaft. Ich hatte ein paar neue blaue Flecken besonders an den Armen, aber ich würde einfach sagen, dass ich hingefallen war. Viele von ihnen hielten mich für tollpatschig, weil ich es immer als Ausrede nannte, doch die Wahrheit konnte ich nicht sagen.
Naja, war ja auch egal. Ich nahm meine Sportsachen und meine 'Uniform' , lief damit zu den Umkleiden. Es waren schon alle da, kein Wunder, immerhin war ich auch für meine Verhältnisse spät dran. Ich war sonst immer eine der ersten. Schnell legte ich meine normalen Klamotten ab und zog mir dann die uniform der Cheerleader an, passend zum Wappen der MacKenzies. Ich band mir einen Zopf und deckte mir die blauen Flecken etwas mit einer Creme in meiner Hautfarbe ab. Von nahem sah man sie noch, aber von weiter weg nicht.
Als ich fertig war nahm ich meine PomPoms und ging zu den anderen, die schon warteten. Da ich von den Cheerleadern mit die kleinste war, warum wir so viele große Mädchen hatten, war mir ein Rätsel, war ich jemand der auch mal geworfen wurde. Ein wenig Zeit hatten wir noch bis zum Auftritt, weswegen ich alles im Kopf immer und immer wieder durch ging. Ich sah zu Sery, unserem Captain. Sie war kleiner als ich, aber das war beim Cheerleading eigentlich relativ egal. Ich wärmte mich etwas auf und dehnte mich. Wenn wir durch waren konnte ich mich hinlegen, solange Tony nicht irgendwas geplant hatte.

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Serysa Kraliyet



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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 1:37 pm

Ich hatte mich bereits angezogen, kämmte mir die Haare und band sie zu einem festen, hohen Pferdeschwanz. Ich zog noch schnell ein Band aus meiner Tasche und band dieses sorgfältig um mein Haargummi zu einer Schleife. Ich war so gut wie fertig. Das einzige, dass noch fehlte war der Lip-Gloss, den ich von meiner Mum geschenkt bekommen hatte. Den trug ich auch nur bei besonderen Ereignissen auf. Ich hab das Gefühl, dass er mir Glück bringt, denn bisher war mir noch nichts bei einem Auftritt passiert. Ein letztes Mal checkte ich meine Frisur. Es war immer ein seltsames Gefühl sie hochzubinden, da ich sie sonst immer offen trug. Ich stellte mich zu den anderen, die nicht weit weg waren und zählte durch, ob alle anwesend waren. Ich wollte gerade fragen, ob jemand wusste, wo Jamie blieb, doch da kam sie auch schon. Ich hätte es eigentlich wissen müssen. Jamie kam immer einige Minuten zu spät. 
Die Gruppe löste sich ein wenig und jeder wärmte sich noch ein bisschen auf. Ich ging zu Jamie und dehnte meine Arme ein bisschen. 
Sie war eine der besten aus der Gruppe, trotz ihrer Verspätungen. Erst jetzt fielen mir die Flecken auf ihrem Arm auf. "Wieder hingefallen?", lächelte ich, da Jamie dafür bekannt gewesen war, dass sie hin und wieder mal fiel. Dass sie sich bei den ganzen Stürzen nichts gebrochen hat, verwundert mich jedes Mal. "Hat hoffentlich nicht allzu sehr weh getan...",

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Jamie McCarthy



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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 1:46 pm

In letzter Zeit war ich immer ein wenig zu spät, doch das sollte ich eindeutig wieder ändern, immerhin war ich eigentlich ein freund von Pünktlichkeit, nur war ich mit den Gedanken die letzten Wochen wohl eher woanders, als dass ich wirklich hier war. Ich hatte die Schleife ums Haargummi total vergessen, weswegen ich das Band schnell zu einer Schleife um meinen Zopf wickelte und mich dann umsah. Es achtete niemand großartig auf mich und darüber war ich auch froh. Ich war zwar Schulsprecherin, aber niemand die ständig im Rampenlicht stehen musste. Das mochte ich gar nicht, auch wenn man das den Cheerleadern oft nachsagte. Ich mochte einfach den Sport gerne, die Bewegung und das fliegen, auch wenn es gefährlich war.
Ich machte ein paar Sprünge und auch einen Vorwärtssalto aus dem Stand, um meine Sprunggelenke vorzubereiten. Akrobatik war meins und das schon von Anfang an. Mum meinte früher immer, dass ich es von ihr hatte.
Ich erschrak als Sery mich plötzlich ansprach. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich schenkte ihr ein Lächeln und nickte dann. „Ja, das passiert mir ja gerne mal. Es ging von den Schmerzen her. Keine Sorge“, sagte ich und fühlte mich etwas unwohl. Ich log nicht gerne, aber in diesen Situationen war es nötig, auch wenn ich es gerne lassen würde. „Wie geht es dir? Fit für den Auftritt?“, fragte ich unseren Captain dann und fuhr mir ein paar Mal über die Haare. Ich hatte ein wenig Haarspray draufgesprüht, damit sie beim Sport nicht störten, denn das taten sie sonst gerne mal.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 2:04 pm

Ich nickte auf ihre Antwort. "Solange dir nichts schlimmes passiert..." , fing ich an ,,.. du musst dich aber wirklich schonen.", sagte ich noch einmal nachdrücklich. Als Cheerleader Captain wollte ich meine Mädchen nicht wie Soldaten ausbilden, die dann zum Krieg ausrücken mussten. Ich wollte, dass sie sich wohl fühlen und den Spaß am Sport nicht verlieren. Deshalb war es mir wichtig, dass es ihnen gut ging und ihnen nichts schlimmes passiert. Mit einigen hatte ich zwar engere Beziehungen, als mit anderen, doch sie waren mir alle gleich wichtig. Ich setzte mich in den Frauenspagat und zog mein hinteres Bein hoch. "So ein kleines bisschen aufgeregt bin ich schon" , wenn man dann auch noch bedenkt, dass die heutige Show ein wenig größer war, als die letzte. Aber das hatte auch gutes an sich. Die Stimmung würde um so besser werden. "Aber das schaffen wir alle schon!", versicherte ich ihr und sah auch noch zu den anderen, die ungeduldig hin und her liefen. " Und selbst wenn etwas passieren sollte, was nicht geplant war. Dann machen wir einfach weiter. Wie gewohnt."
Ich sah kurz auf meinen Handydisplay, um die Zeit zu checken. Wir hatten noch ungefähr 10-15 Minuten, also zog ich meine Tasche näher an mich heran und öffnete meine kleine Dose in der ich ein paar Erdbeeren hatte. Ich nahm mir eine raus und hielt die Box zu Jamie hin. "Willst du auch?", fragte ich und bot ihr etwas an.
"Wie siehts mit dir aus?", fragte ich.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 2:20 pm

Sery war ein wirklich guter Captain und uns konnte wahrscheinlich nichts besseres passieren als sie als Teamleader zu haben. Sie war eine Führungspersönlichkeit und sorgte sich um ihre Teammitglieder, was meiner Meinung nach eine der wichtigsten Eigenschaften für einen Leader war. „Ich gebe mein bestes mich zu schonen“, sagte ich lächelnd. Ich war wirklich motiviert aufzutreten, auch wenn ich, wie die anderen ziemlich nervös war. Nervosität, zumindest in zu großem Ausmaß, war nicht gut, denn es machte uns unkonzentriert. Dadurch konnten Stürze passieren oder andere Unfälle. Wir mussten einfach alle ruhig bleiben. Es wurde eh wieder gut. Wir waren ein ziemlich gute Team und das wussten wir auch.
Ich machte ihr ihre Übung nach und wechselte danach das Bein. Es sah manchmal ein wenig aus, als würden wir uns aufs Ballett Tanzen vorbereiten, doch das war trotzdem was anderes. „Wir sind immer alle ein wenig aufgeregt, mal mehr mal weniger, und heute ist nun mal ein größerer Auftritt. Solange niemandem so richtig etwas zustößt und es nur bei blauen Flecken bleibt ist das zu meistern. Ich liebe es geworfen zu werden, aber etwas Angst habe ich vorher trotzdem“, meinte ich und sah sie an, machte dann weiter. Ich blickte kurz auf die Uhr über dem Spielfeld und nickte. Ein paar Minuten waren es noch und dann ging es los.
Als sie mir die Erdbeeren hinhielt lächelte ich und nahm dankend welche, aß sie. Sie schmeckten frisch. Ich liebte Erdbeeren, insgesamt waren Früchte total mein Ding. „ich würde mich gerade glaube ich lieber hinlegen, aber ich bin fit. Das Wochenende.... war nur anstrengend“, meinte ich und lächelte wieder. „Wie sieht es eigentlich aus. Wir wollten ja als Team mal alle in ein Camp fahren und hatten die Schulleitung darauf angesprochen. Hast du da schon irgendwas von gehört? Wann es stattfindet oder ob es überhaupt genehmigt wurde?“, fragte ich sie dann und sah sie dabei an.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 2:40 pm

,,Ja das mit den blauen Flecken habe ich mir vorhin auch gedacht!", lachte ich. ,,Solange nichts bricht oder amputiert werden muss, schaffen wir das." Als sie das mit dem Werfen erwähnte, fing ich an zu grinsen. ,, Ich weiß noch das erste Mal, als ich geworden wurde... Davor war ich sehr aufgeregt und wollte direkt bis zur Decke geworfen werden. Als es dann wirklich zur Sache kam, bekam ich doch sehr Angst und dachte man würde mich fallen lassen.." Das ist zum Glück allerdings nicht passiert und genauso würde ich niemals jemanden fallen lassen. Nicht gewollt. Nach so einem Sturz würde es anfangs ein bisschen schwerer fallen den anderen direkt wieder zu vertrauen und den nächsten Sprung zu meistern, doch das gehörte zum Cheerleader dasein dazu. Wie man im Showbis immer sagt: 'The Show must go on!'
,, ... das haben sie aber nicht.", erzählte ich noch zuende. Als sie sagte, dass sie sich am liebsten hinlegen würde, konnte ich das verstehen. Ich wäre jetzt auch lieber im Bett mit einer warmen Decke und Tee. Doch im Bett hätte ich mir wahrscheinlich gewünscht einen Auftritt zu haben. Ich wollte zuerst auf die Camp Frage eingehen, bevor ich sie über ihr Wochenende fragte weg oder?
,, Ich hab noch einmal gefragt und es hieß, dass wir eine genehmigung bekommen. Die kosten müssten wir selber übernehmen, was kein großes Problem sein wird denke ich mal."
Da die Schüler der Academy meist eh rech waren, sollte das wirklich kein Problem sein. ,,Es wird noch darüber entschieden, ob und wenn ja welcher Lehrer mitkommt, da wir noch, zumindest die meisten Minderjährig sind." Man wollte nicht, dass und etwas passiert und die Eltern fänden es auch besser. ,,Wir kriegen bald mehr Informationen und ich kann nachher noch einmal mit der Direktorin reden. Du könntest mitkommen, wenn du willst". Aber wahrscheinlich ging es hauptsächlich darum, dass wir auch ja nichts unangebrachtes anstellen würden. Ich malte mir schon meinen Schabernak aus und hatte bereits vor einigen Tagen mir meine Pläne geschmiedet.. vielleicht würde Jamie sogar mitmachen.. ,,Wo warst du noch einmal übers Wochenende?", kam ich wieder auf dieses Thema zurück.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 2:58 pm

Ich hörte ihrer Erzählung aufmerksam zu. So ging es uns allen wohl beim ersten mal, als wir geworfen wurden, immerhin war es eine Überwindung, den anderen so sehr zu vertrauen, dass man sich von ihnen werfen ließ, aber es ging ja eigentlich immer gut. Einmal war ich gestürzt, weil ich es nicht geschafft hatte mich schnell genug zu drehen, doch ich habe mich danach gleich wieder werfen lassen, um keine 'Phobie' zu bekommen. Vermutlich hätte ich es sonst nie wieder geschafft nach oben zu gehen und das war ja gerade der Reiz bei dem Sport. Der Nervenkitzel und das Adrenalin, was einem dabei durch den Körper schoss.
„Solche Stürze kommen ja zum Glück auch selten vor“, kommentierte ich ihre Erzählung dann noch bevor ich von mir erzählte. Ich schaffte es aber auch gleich danach einen Bogen zu lenken, damit das Wochenende gar nicht ins Gespräch kam. Das würde für mich nur wieder Lügerei bedeuten und das möchte ich einfach nicht, versuchte es deswegen auch zu vermeiden. „Die Kosten werden kein Problem sein. Da bin ich mir eigentlich sicher und wenn es bei einem ein Problem gibt, können die anderen ja zur Not auch zusammenlegen. So teuer wird das sicher nicht“, meinte ich und nickte bei ihrer nächsten Aussage. „Sie haben Angst, dass wir schwanger wieder zurück kommen, denke ich, denn da würden sich viele Eltern beschweren. Aber manche von den Cheerleaderjungs sind auch einfach heiß. Ich bin nur vergeben, glücklich“, sagte ich. Ich durfte nicht sagen mit wem, immerhin sollte es geheim bleiben von seiner Seite aus, aber ich konnte ja trotzdem klar stellen, dass ich vergeben war, nicht dass sie mich in irgendeine Aufreißersache mit reinzogen. Das würde ihm sicher gar nicht gefallen.
Bei ihrem Vorschlag nickte ich. „Ich komme gerne mit, du musst mir dann nur eben Bescheid sagen. Irgendwann werde ich mich auch noch hinlegen“, antwortete ich und machte erneut ein paar Sprünge, dehnte meine Arme noch etwas und seufzte kaum hörbar als sie frage, wo ich am Wochenende war. „Nichts besonderes. Ich war nur bei meinem Dad zu hause. Kommt nicht oft vor, aber ab und zu schon“, sagte ich und lächelte sie an. Solange es nicht auffiel, dass ich die blauen Flecken immer danach hatte, war mir das egal, dass sie wussten, wo ich war. „Und du? Was hast du am Wochenende gemacht?“, fragte ich dann auch gleich, damit sie vielleicht davon abgelenkt wurde weiter über mein Wochenende nachzudenken.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 3:24 pm

Ich lachte kurz und packte meine Box wieder in meine Tasche und schob sie ein wenig zur Seite. ,,Genau! Aber ich will momentan ja auch nicht schwanger werden." , die Lehrer können sich zwar denken, dass wir in diesem Alter weit aus wichtigeres vorhaben als Schwanger zu werden, dennoch scheinen sie uns nicht all zu sehr zu vertrauen. Vielleicht liegt das Problem eher daran, dass sie nicht und nicht vertrauen, sondern, dass sie den anderen Leuten dort nicht vertrauen und uns schützen wollen. Es ist aber auch verständlich.. Immerhin sind wir jung, sportlich und nach meiner Beurteilung auch hübsch,.. man weiß nie wer sich dort herumtreiben könnte und ja... ich will gar nicht an so etwas denken. Als sie erzählte, dass sie einen Freund habe, war ich überrascht. Nicht, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass sie in einer Beziehung war, sondern hatte sie davon nie wirklich geredet. Wir hatten zwar nicht soo oft geredet und hatten keine mega enge Freundschafzsbindung, doch ich hatte auch von anderen nichgt gehört. Das ließ mich vermuten, dass es so gut wie keiner weiß und sie vielleicht wollte, dass es auch so blieb. Deshalb fragte ich auch gar nicht nach einem Namen oder anderen Details. ,,Viel Glück!", wünschte ich ihr. ,,Das freut mich grade richtig! Ich werde niemanden etwas sagen." Ich gab ihr ein vertrauenvolles Kopfnicken während ich sprach um ihr zu versichern, dass ich es wirklich für mich behalten würde. Erst jetzt fiel mir auf, dass ich über Jamie nicht wirklich viel wusste. ,,Es ist gut die Eltern und Verwandten ab und zu zu sehen. Vorallem, da wir nicht mehr bei ihnen leben...", sagte ich ohne zu ahnen, wie es bei ihr zuhause wirklich läuft. Ich schweifte kurz mit den Gedanken zu meinem eigenen Dad.. ich sollte ihm wirklich wieder eine Postkarte schicken und zuhause mal anrufen..
,,Ich hab nicht wirklich viel gemacht dieses Wochende. Ich war eigentlich nur hier. Joggen, Videos für den Videoclub drehen, an einigen Geschichten arbeiten und ein bisschen gefeiert." Ich warf einen Blick auf die Uhr und bemerkte, dass wir gleich raus mussten. Ich stand auf und rief kurz nach Aufmerksamkeit, wodurch alle sich in kurzer Zeit in die Nähe gestellt hatten. ,,Es geht gleich los. Ich hoffe ihr seid alle bereit und motiviert. Vergesst nicht, dass er nicht darum geht alles super und perfekt zu machen, auch wenn das nicht schaden würde, aber es geht viel mehr um den Spaß und das wollen wir den Leuten auch zeigen." Einige machten sich bereit los zu laufen. Es waren noch 2 Minuten bis wir loslegen mussten. ,,Haltet euch bereit und habt alles dabei, was ihr braucht."

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 3:45 pm

Ich schüttelte den Kopf. Schwanger werden wollte ich sicherlich auch noch nicht, vielleicht irgendwann mal, aber doch nicht mit 16. Nein, das war wirklich absurd. Vermutlich würde mein Dad mit auch alles streichen, wenn das passieren sollte. Sie wollten aber sicher nicht wegen dem Treiben untereinander Betreuer mithaben, sondern eher, wegen den Gefahren, auch den Verletzungsgefahren. Es musste dann immer ein Begleiter da sein, der sich um die Verletzten kümmern konnte, also musste diese Person ausgebildeter Erst Helfer sein und das waren nicht alle unsere Lehrer, wenn ich so darüber nachdachte. Sie riss mich mit ihrem Glückwunsch aus meinen Gedanken und ich lächelte dann, nickte. „Ich weiß, dass du niemandem was sagst, sonst hätte ich es dir wahrscheinlich auch nicht gesagt. Danke“, meinte ich und fuhr mir durchs Haar. Der Zopf saß noch fest genug für den Auftritt gleich.
Als sie von der Wichtigkeit von Familie sprach nickte ich nur geistesabwesend. Wenn sie wüsste, würde sie das sicher nicht sagen, aber sie wusste nichts und das war auch gut so. „Hast du viel Kontakt zu deiner Familie? Dir scheint Familie wichtig zu sein, deswegen frage ich“, meinte ich dann lächelnd. Ich wusste nicht viel über sie, aber das konnte man ja ändern, nur war da das Problem, dass ich eigentlich nicht gerne über mich sprach und viele verlangten das als Gegenleistung.
Ich wollte gerade auf ihre Aktivitäten am Wochenende antworten, doch da fiel uns beiden fast gleichzeitig auf, dass es gleich so weit war. Ich stand auf und dehnte noch einmal meine Arme und Beine, hörte ihr dabei bei ihrer kleinen Motivationsrede zu. Sie konnte das wirklich gut. Ich würde das mit Sicherheit nicht so hinbekommen. Ich beobachtete die Uhr und lief los als es endlich vorbei war, die Warterei. Jetzt ging es um alles, besonders um den Spaß. Es fing relaitv locker und einfach an, auch der erste Wurf lief perfekt. Es war einfach der Hammer. Anfangs waren wir nicht so gut eingespielt, aber es wurde immer und immer besser, weil wir zu einem Team zusammegewachsen waren.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 4:07 pm

Ich konnte nicht anders, als direkt zu lächeln, als sie mir erzählte, dass sie mir vertrauen würde. Mir viel das jedoch immer schwerer bei anderen.. Vielleicht weil ich in Kindesalter viel meinen Freunden anvertraut hatte und diese dann einiges so weiter erzählt hatte. Meine Gedanken schweiften kurz an die Zeit in der 7ten Klasse... Damals war ich unsterblich in einen Jungen verliebt. Ich wusste nicht viel über ihn, da er eine Stufe höher als ich war und dazu kannte auch aus meinem Freundeskreis ihn niemand wirklich. Das Internet dazu zu nutzen um mehr über ihn herauszufinden, hatte ich damals noch gar nicht in Antracht gebracht. So kam es, dass ich ihn immer aus dem stillen beobachtet und bewundert hatte. Ich hatte es zwei meiner besten Freundinnen erzählt, da ich dachte, dass mein Geheimnis bei ihnen sicher bleibt, doch eine wollte mein Glück in ihre Hände nehmen und erzählte einigen Leuten, dass ich auf den Jungen stand. Da es irgendwann so gut wie jeder wusste und der Typ nichts von mir wollte, brach damals mein Herz und ich konnte ihm gar nicht mehr ins Gesicht schauen...
Als sie fragen über meine Familie stellte lächelte ich. ,,Ja sie sind mir wichtig, vorallem da wir eine sehr enge Bindung hatten und da ich jetzt weiter weg lebe, ist das ganze nicht so einfach.. aber wir telefonieren. Neben meinen Eltern habe ich noch meine Brüder Jael und Noèl. Sie sind beide nur ein Jahr älter als ich." Ich wollte sie fragen, doch dann fiel mir ein, dass sie vorhin nur meinte, dass sie bei ihrem Vater war. Aus diesem Grund fand ich es sicherer sie nach Geschwistern zu fragen, statt nach ihrer Mum. Doch das würde ich erst nach dem Auftritt machen, da wir nun raus mussten.
Als die Blicke der Leute auf uns fielen, begann ich automatisch zu grinsen. Das Gefühl aufzutreten ist unbeschreiblich. Die Angst verfliegt irgendwann und man blendet sogar das große Publikum ein bisschen aus. Man spürte das Herzklopfen und den Atem. Das Adrenalin löste unzählige Glücksgefühle in mir aus und meine Haut kribbelte. Auch das Publikum war trotz schweren Starts am jubeln und klatschen. Würde man diesen Moment als Comic malen, hätte ich bestimmt strahlende Sterne als Augen bekommen und auch den anderen schien es so zu gehen. Jeder wusste genau wo er wann zu stehen hatte und was seine Aufgabe war. Die Musik spielte laut um meine Ohren und ich wollte gar nicht, dass es aufhörte.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 4:23 pm

Ich war über ihr Lächeln sehr froh als ich ihr gestand, dass ich ihr vertraute, obwohl wir uns nicht so gut kannten. Wir sprachen ab und zu miteinander, aber noch nie wirklich über persönliche Sachen, meist nur wegen den Cheerleadern oder meinem Posten als Schulleiterin, also nur über das Oberflächliche. Aber mehr sollte ich auch nicht verlangen oder zu lassen. Ich ließ eigentlich nur wenige Leute wirklich an mich heran. Tony, Calla und Misaki. Das wars dann auch schon größtenteils. Mir war es auch ein Wunder als ich zur Schulsprecherin ernannt wurde. Ja, ich hatte mich zur Wahl aufstellen lassen und konnte auch relativ gute Argumente bringen bei meiner Rede, aber man hatte mir meine damalige Unsicherheit sicher angemerkt. Naja, so war es eben und ich war froh darüber. Es war erstaunlich, dass meine Mitbewohnerinnen auch beide gewählt wurden. Das schweißte uns aber noch mehr zusammen.
Ein Lächeln umspielte meine Lippen als sie von ihrer Familie erzählte. Sie wirkte glücklich und ich freute mich für Leute, die mit ihrer Familie glücklich waren, immerhin war es ein Geschenk und man sollte es schätzen. Das tat sie und das sah man ihr bei ihren Worten auch an. „Das klingt schön“, sagte ich also nur noch dazu, mehr gab es auch nicht zu sagen.
Diese Glücksgefühle beim Tanzen waren einfach überwältigend und das obwohl ich das alles jetzt schon ein paar Jahre machte. Sie waren genauso stark wie beim ersten Auftritt und ich hoffte, dass das nie vorbei ging. Ich warf ein kleineres Mädchen mit zwei anderen in die Luft und fing sie wieder auf. Die kleine war jünger als ich und mein Herz raste bis sie wieder in unseren Armen lag. Ich spürte mitten im Auftritt einen stechenden Schmerz im Arm. Es musste ja irgendwann mal zu einer leichten Prellung kommen. Ich hatte auch schon mal einen Knochenbruch von Dad, aber das war schon ein paar Monate her und da es in den Ferien war, hatte es keiner mitbekommen, zum Glück. Ich drehte eine doppelte Schraube als ich hochgeworfen wurde und nahm danach die Endposition von allen ein. Es war ein brillanter Auftritt und genauso viel auch der Applaus aus. Alle standen auf und applaudierten uns. Das fühlte sich gut an, weswegen ich lächelte und dann mit den Mädchen vom Spielfeld ging, so dass die Footballspieler kommen konnten. Es war ein entscheidendes Spiel, deswegen war unser auftritt auch umso wichtiger. Wir machten auch während des Spiels Stimmung, doch ich setzte mich erstmal kurz an den Rand und holte tief Luft. Es machte Spaß aber natürlich war es auch anstrengend.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 4:47 pm

Bei der Endposition war ich noch so aufgeregt und glücklich, das ich für kurze Sekunden fast mein Gleichgewicht verlor, was zum Glück nicht geschah, da ich mein Bein noch einmal zurecht rückte und mich so besser stützen konnte. So schnell wor auf dem Feld waren, so schnell mussten wir auch weg, damir wir das Spiel nicht störten und alles nach seiner Zeit lief. Ich war sehr zufrieden mit meinen Mädchen und legte einer den Arm um die Schulter, als wir vom Feld runter waren. Ich lief zu meiner Tasche und holte da noch meine Trinkflasche aus der ich gierige Schlücke nahm. Ich wusch mir das Gesicht und wedelte mir danach kühle Luft zu. Wir brauchten alle erst ein mal ein paar Minuten, bis wir uns beruhigt hatten. Auch nach einigen Minuten war meine Atmung noch nicht ganz gesenkt. ,,Leute ich bin wirklich stolz auf euch!" Jeder hatte sein Bestes gegeben und ich konnte aus vielen Gesichtern lesen, dass sie auch auf sich selber stolz waren. Ich packte meine Trinkflasche wieder zurück in die Tasche. Ich konnte es kaum erwarten danach endlich duschen zu können und etwas zu entspannen. Mir fiel erst jetzt wieder ein, dass ich noch mit der Direktorin über das Camp reden wollte. Ich stellte mich ein bisschen von der Gruppe weg, da ich noch das Spiel ansehen wollte. Auch den Team auf dem Sportfeld scheint unser Auftritt gefallen zu haben, denn sie sahen viel motivierter aus und das spiegelte sich auch in ihrer Leistung wieder. Die Pause tat gut, denn so konnten wir noch einmal genug Energie für das Ende sammeln. Die Verbeugung am Ende ist das letzte große Ding, dass wir an diesem Tag noch überweltigen mussten. Ich sah mich suchend nach Jamie um und erblickte sie dann an der Seite. Ohne lange zu überlegen ging ich zu ihr. ,,Das war ja mal ein Auftritt, nicht wahr?!", stellte ich begeistert noch einmal fest.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 5:19 pm

Ich wischte mir den Schweiß ab und trank ein paar Schlücke aus meiner Trinkflasche. Das tat wirklich gut, denn mein Wasser war noch kühl. Ich hatte einen Umschlag für meine Flaschen, indem Eis drinnen war, wodurch das Wasser immer kühl blieb. Das war besonders beim Sport angenehm oder nach dem Sport eher gesagt. Ich lehnte meinen Kopf an den Zaun hinter mir und nahm mir meine Schmerzsalbe aus der Tasche, schmierte mir etwas davon auf den betroffenen Arm, war dabei vorsichtig, denn ich wusste, dass es wehtun würde, wenn ich es nicht wäre. Mein Blick fiel auf Sery als sie wieder ihre Abschlussrede hielt und ich lächelte. Es war wirklich eine gute Leistung von allen und auch ich war stolz auf das ganze Team.
Da kam unser Captain auch schon auf uns zu, weswegen ich mich dann auch wieder aufrappelte und hinstellte. Es sollte niemand merken, dass ich mich etwas schlapp fühlte. „Stimmt, das war wohl der beste auftritt, den wir je hatten“, meinte ich und strich mir wieder durchs Haar. Ich nahm noch einen Schluck von meinem Trinken und steckte es dann weg. „Sollen wir jetzt hier am Rand auch noch etwas Stimmung machen oder sollen wir uns heute eher zurückhalten? Weil das Spiel ja ziemlich wichtig ist und die Spieler nicht abgelenkt werden dürfen durch uns“, sagte ich fragend und sah sie dabei an, wischte mir meinen Schweiß wieder weg
Mein Atem hatte sich wieder so weit beruhigt, dass ich fast normal atmete. Das erleichterte mich, denn wenn es zu lange dauerte mich zu beruhigen, wurde mir immer etwas schummrig und wenn dies nicht geschah, war das deutlich angenehmer.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 5:42 pm

Ich nickte ihr zustimmend zu und sah kurz noch einmal zu den Jungs auf das Feld. ,,Momentan sind sie motiviert genug. Sie müssen sich jetzt auf ihr Spiel konzentrieren." Das Publikum sorgte auch so schon für genug Stimmung, weshalb es jetzt nicht mehr so notwendig war neben dem Feld herum zu springen. Ich hatte ja bereits vor unserem Auftritt den Eindruck, dass das eine sehr gute Show wird, doch sie hatte Recht. Wie so oft übertraf das Team meine Erwartungen jedes Mal. Mein Blick glitt kurz auf ihre Arme, die sie vorhin noch eingecremt war und auch vorhin beim Auftritt fiel mir aus dem Augenwinkel flüchtig auf, dass Jamie kurz ein Problem mit dem Arm hatte. Auch wenn es ihre Leistung nicht allzu negativ beeinflusst hatte. ,,Auf dich bin ich besonders stolz Jamie." , gab ich zu und klärte sie direkt auch auf. ,,Trotz den Schmerzen in deinem Arm wolltest du dabei sein und dein bestes geben. Das ist mir aufgefallen." Ich wollte sie nicht in Verlegenheit oder ähnliches bringen, dennoch war es mir wichtig. ,,Wir sind so gut wie fertig und dann kannst du dich erst einmal duschen und dann ausruhen." Allein die Reise von ihrem Dad hier her war bestimmt anstrengend genug und dass die dann auch noch gefallen und sich verletzt hatte, müsste sie körperlich ziemlich kaputt gemacht haben. ,,Wir können alle eine gute Entspannung nach dem hier gebrauchen.", sagte ich und deutete noch einmal auf das Spielfeld. ,,Du könntest mich dann nachher anrufen, wenn du dann noch mitkommen willst." Dort würde ich sie dann auch über ihre Geschwister fragen.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 5:57 pm

Ich lächelte bei ihrer Aussage und nickte auch gleich. „Das Publikum ist heute wirklich der Hammer. Das hatten wir schon lange nicht mehr so intensiv, aber ich bin froh darüber. Das tut den Jungs sicher gut“, meinte ich und sah mir nebenbei das Spiel an, setzte mich auf die Bank, wo wir Cheerleader uns nach dem Auftritt immer hinsetzen durften beziehungsweise konnten. Einige waren dem auch schon nachgegangen und saßen neben mir auf der Bank, zumindest am anderen Ende. Es waren die Mädchen, die so viel lästerten. Das mochte ich nicht, also sah ich weiterhin zu Sery, die mich dann lobte wegen meinem Arm. Ich senkte den Blick und atmete tief durch. „Ich finde nicht, dass das deinen Stolz verdient hat, immerhin könnten andere sich dadurch verletzen, wenn ich sie nicht richtig fange“, meinte ich dann etwas besorgt. Aus dem Grund war ich auch noch glücklicher, dass alles gut gegangen war. „Aber trotzdem danke“, ergänzte ich noch und öffnete meine Haare. Ich würde sie mir für das Ende noch mal hochbinden, aber ich mochte sie lieber offen.
Bei ihrer nächsten Aussage lächelte ich wieder. „Ich werde mich ausruhen, keine Angst. Ein oder zwei Stunden und dann geht das wieder. Du kannst einfach zu meinem Zimmer kommen, wenn du zur Direktorin willst, weil wenn ich einschlafe, kann es auch sein, dass ich durchschlafe, also wäre es gut, wenn wir einfach gehen, wenn du willst“, meinte ich zu ihr und sah sie wieder an. Ich beobachtete das Spiel. „Was machst du eigentlich noch so, außer das Cheerleaderteam anführen?“, fragte ich sie dann einfach, damit ich nicht ständig so viel nachdachte. Dagegen half das unterhalten sehr gut.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 6:18 pm

"Das tut nicht nur den Jungs gut, sondern auch uns.. weht ein bisschen frische Luft in uns alle rein.", ich lehnte mich ein wenig nach hinten und sah auf den Boden. Ich nickte verständnisvoll, als sie meinte, dass ich nicht auf das was sie gesagt hat, hätte stolz sein müssen. Da hatte sie eigentlich recht, doch ich versuchte zu erklären, weshalb ich das gesagt hatte. ,, Hättest du die anderen verletzen können, hättest du von dir aus nicht mitgemacht." Jamie würde soweit ich weiß andere nicht in Gefahr bringen. ,,Und du hast dich sogar viel mehr angestrengt, sodass nichts passieren konnte." Und man konnte sich nicht auf jeden so verlassen. Zwar sagen viele, dass sie auf die anderen Acht geben, doch wenn es zu brenzligen Situationen kommt, sah man, wer zuerst an sich und wer zuerst an das Team dachte. Ich hörte ihr zu und lachte kurz. ,,Alles klar, dann komm ich dich abholen. Ich schreib dir bevor ich losgehe dennoch." Sie musste sie ja nicht unbedingt lesen. Falls sie jedoch wach war, konnte sie sich dann auch zum losgehen bereit machen. Als sie mich fragte, was ich sonst in meiner Freizeit tat, überlegte ich selber noch einmal kurz. ,,Nun ja.. außer dem Cheerleadern bin ich noch im Filmclub. Dort machen wir oft Kurzfilme, die dann bei bestimmten Anlässen abgespielt werden. Ansonsten lese ich viel in meiner Freizeit. Vorallem Romane. Meist Fantasy Romane." Kurz fiel mir meine Kommode neben dem Bett ein auf der einige noch ungelesen Bücher darauf warteten, dass ich sie in die Hände nahm. ,,Außerdem liebe ich es eigene Bücher und Geschichten zu schreiben." Das ich Klavier spielte erwähnte ich nicht. Ich hatte es zwar gelernt, aber aktiv in der Schule spielte ich nicht. ,,Was machst du eigentlich noch so?", Jamie weckte mein Interesse immer mehr.
Ich hätte ihr vielleicht von meinen Streichen erzählen können,... doch dann wäre sie bereits vorgewarnt gewesen...

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Jamie McCarthy



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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Fr März 25, 2016 6:30 pm

Ich hörte ihr zu und nickte dann bei ihrer Erklärung. Ja, sie hatte Recht. Ich würde es nie riskieren, dass die anderen wegen mir verletzt wurden. Dafür würde ich ewig Schuldgefühle in mir tragen, immerhin waren wir alle ein Team und da sollten wir alle aufeinander achten, das Team vor uns stellen. Dazu gehörten dann auch Entscheidungen bei schweren Verletzungen nicht mitzumachen, auch wenn man es gerne wollte. „Ich hätte es dir vorher gesagt, wenn es gar nicht funktioniert hätte“, sagte ich und fuhr mir wieder durchs Haar, strich mir diese dann etwas glatt, da sie von dem Öffnen des Zopfes etwas verwuschelt waren.
Das mit dem Gespräch mit der Direktorin war dann also geklärt und ich musste mir keine Sorgen und Gedanken mehr darum machen. Dann konnten wir ja auch etwas über unsere Freizeit reden, weswegen ich ihr auch die Frage nach ihren Hobbies stellte. Ich lauschte ihren Worten und lächelte. Ich hatte schon einige der Kurzfilme vom Filmclub gesehen und sie waren wirklich gut, das gesamte Team dort. „Ich lese auch unglaublich gerne, meistens Thriller und Psychothriller, aber auch mal Fantasy oder History. Eigentlich lese ich alles mögliche. Ich mag dieses Gefühl dabei in eine andere Welt einzutreten. Manchmal kann ich gar nicht mehr aufhören. Das kennt sicher jeder der gerne liest“, sagte ich und lächelte dabei. Ja, ich las viel und das konnte ich auch gleich gut zum Ausruhen tun, fiel es mir ein. „Zudem gehe ich gerne Snowboardfahren und Skaten. Nichts typisch mädchenhaftes. Was ich noch gerne mache ist fotografieren und zeichnen. Das beruhigt mich immer, genauso wie das Klavier spielen. Geige musste ich auch mal lernen... Also als Fazit. Ich mache ziemlich viele verschiedene Sachen“, meinte ich dann und konnte mir das leichte Grinsen nicht verkneifen. Ich hatte viel zu viel geredet und hoffte dass Sery davon nicht genervt war. Ich hätte mich vermutlich etwas mehr beherrschen sollen.
„Gehen deine Brüder eigentlich auch hier auf die Schule? Weil du ja sagtest, dass sie nur ein Jahr älter sind als du?“, fragte ich dann nach und sah dabei wieder zum Spielfeld. Unsere Jungs schlugen sich wirklich gut.

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Serysa Kraliyet



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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Sa März 26, 2016 7:57 am

Ich nickte kurz, da ich mir das schon gedacht hatte und lächelte. Das mit den Bücheen stimmte absolut. Auch wenn ich Filme unglaublich liebe, so gehören Bücher dazu. Es ist eine andere Welt und es gibt tausende verschiedene. Nicht nur mit verschiedenen Geschichten, sondern auch mit verschiedenen Schreibstilen, Erzählperspektiven,...
Ich hörte ihr bei der Aufzählung ihrer Hobbies zu und musste feststellen, dass sie wirklich verdammt viel tat! Ich wäre auch mal gerne Snowboarden fahren. Ich hatte allgemein nicht viel mit Wintersport zu tun... "Ach es muss doch nichts mädchenhaftes sein", gab ich meine Meinung, wenn ich bedachte, dass bevor ich meine Clubs ausgewählt hatte lange Zeit am überlegen war, ob ich Football wählen sollte. Das erinnerte mich immer an meine Kindheit in der ich mit meinen Brüdern oft vorm Haus gespielt hatte. Ich war zwar anfangs nicht ganz so gut und war auch nie schnell genug, doch irgendwann beherrschte ich das Spiel ganz gut. Meine Brüder hatten mein Leben größtenteils geprägt. Ih hatte viel von ihnen gelernt. Sportarten, den Umgang mit Computern... darunter auch, wie man das ein oder andere Passworr knackte.., und vieles anderes. Da sie gerade auf meine Brüder zu sprechen kam, konnte ich mir das Lächeln nicht verkneifen. ,,Nein sie sind auf anderen Schulen.." Ich hatte zwar nie wirklich verstanden, warum sie nicht auch hier waren, aber auch wenn ich die beiden liebte und gerne bei mir hätte, hatte es auch etwas gutes. ,,Aber so kann hier zumindest keiner diese typische 'großer Bruder Rolle' spielen." Ich konnte also machen was ich wollte, mit wem ich wollte und wie ich wollte. Und da wir gerade von Brüdern und somit Geschwistern sprachen... ,,Hast du Geschwister?"

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Sa März 26, 2016 2:01 pm

Ja ich hatte tatsächlich ziemlich viele Hobbies, aber ich war froh darüber, so gab es immer irgendetwas, womit ich mich beschäftigen konnte, auch wenn das eine mal nicht ging. Viele von den Hobbies hatte ich mir schon vor der Geburt meiner Schwester angeeignet, was wohl kein Wunder war, immerhin war ich damals Einzelkind und musste irgendwas Sinnvolles mit meiner Zeit anstellen. „Dieses mädchenhafte ist auch nicht so meins. Also natürlich kaufe ich gerne mal Klamotten ein, aber auch nur, wenn ich wirklich etwas brauche. Zum Zeitvertreib finde ich es etwas zu teuer“, gestand ich ihr nach ihrer Aussage und fuhr wieder durch mein Haar, konnte mir das Gähnen kurz darauf nicht verkneifen. Die Nacht hatte ich nicht all zu viel Schlaf bekommen. Erstmal musste ich natürlich wieder hier her fahren und dann auch noch was Organisatorisches machen, weil in ein paar Tagen eine Ratssitzung war und da ich Schülersprecherin war, musste da auch etwas getan werden.
Da erzählte sie mir auch schon auf meine Frage hin, dass ihre Brüder nicht auf unsere Schule gingen, weswegen ich nickte. „Ich kann mir vorstellen, dass es mit einem Date schwerer wäre, wenn du beide Brüder hier hättest“, meinte ich grinsend und band mir dann einen lockeren Dutt, da mir von den Sprüngen eben schon noch ziemlich warm war. Eigentlich mochte ich keine Zöpfe, nicht so gerne, aber ich nahm es dann einfach hin.
Bei ihrer Frage begann ich zu lächeln und nickte dann leicht. „Ja. Ich habe eine kleine Schwester. Sie heißt Melody und ist erst sieben Jahre alt, deswegen geht sie auch auf ein anderes Internat, aber es ist hier in der Nähe. Sobald sie alt genug ist, wechselt sie dann hier her, aber dann bin ich ja schon nicht mehr hier“, erklärte ich und lächelte wieder leicht, trank noch einen Schluck Wasser und aß einen Müsliriegel. Ich war froh, dass Melody auch auf ein Internat ging. So musste ich mir nicht ständig sorgen um sie machen, denn dort war sie sicher und fühlte sich auch wohl. Sie hatte sich gut eingelebt und darüber war ich sehr froh.
Was konnte ich Sery noch fragen? Sie war mir sympathisch, aber ich war nicht gut darin ein Gespräch aufrecht zu halten. „Weißt du schon, was du nach der Schule machen willst? Sorry, aber ich bin nicht so gut in Smalltalk“, meinte ich leicht verlegen und sah sie wieder an.

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Serysa Kraliyet



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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Sa März 26, 2016 6:15 pm

Ich freute mich, dass sie über das Klamotten-Thema genau wie ich dachte. ,,Ja! Ich hole Sachen auch nur wenn ich sie brauche. Ich mache selten Ausnahmen, wenn mir etwas wirklich sehr gefällt." Auf dieser Schule gab es nicht sehr viele Leute, die genau so dachten. Einige kaufen so gut wie jeden oder jeden zweiten Tag Tüten voller Klamotten ein. Zum Einem weiß ich gar nicht, wozu man all diese Kleider braucht. Klar es ist schön auch mal etwas neues zu haben, das man dann wieder mit vielen anderen Klamotten kombinieren kann. Zum Anderen weiß ich gar nicht wo all diese Sachen bei denen in den Schrank passen. Ich geh ab und zu mal neue Sachen kaufen aber mein Schrank war schon von anfang an so gut wie voll... und dann noch alle zwei Tage neues kaufen? War nicht mein Leben. Außerdem schmiss ich Klamotten nicht gerne weg. Viel lieber spendete ich sie an spezielle Organisationen, die die Kleidung dann an Bedürfrige verteilen, oder ich schenkte meine Sachen meinen kleineren Cousinen. Weggeworfen wurde etwas nur, wenn man es wirklich nicht mehr tragen konnte.
,,Nunja.. es ist nicht so, dass sie mir es verbieten würden, mich mit Jungs zu treffen, das könnten sie mir gar nicht verbieten, doch sie würden öfters mal die Jungs durchchecken und das mag ich nicht so.." Auch wenn es irgendwie süß wäre, da sie wollten, dass ihrer kleinen Schwester ja auch nichts schlimmes passierte... Ich konnte mich gut selber um diese Dinge kümmern. Als sie erzählte, dass sie eine kleine Schwester namens Melody hatte, musste ich lächeln. "Melody ist ein schöner Name", stellte ich fest. Ich hätte auch gerne eine jüngere Schwester gehabt. Ich habe zwar zwei Brüder, doch eine Schwester ist etwas komplett anderes.. Man konnte bestimmt über viele Dinge offen reden und es fiel einem wahrscheinlich auch leichter, sich gegenseitig zu verstehen... Doch daran konnte ich nichts ändern.. "Schade.. ich hätte sie gerne kennengelernt..", gab ich zu sah zu Jamie. Ob sie sich ähnelten? Manche Geschwisterpaare ähnelten sich sehr, während man andere als Geschwister gar nicht erkennen würde..
"Ihr scheint euch gut zu verstehen?!", fragte ich und versuchte es gleichzeitig festzustellen.
Als sie mir sagte, dass sie bei Smalltalks nicht so gut war, musste ich grinsen. ,,Ach quatsch!" Was wollte ich nach der Schule machen.. das war eigentlich eine sehr gute Frage.. ich hatte zwar immer irgendwelche Pläne doch die änderten sich immer. "Weiß ich noch gar nicht so genau... vielleicht studiere ich.. vielleicht mache ich ein Jahr Pause und Reise ein bisschen um die Welt." Den Rest von Europa sehen, nach Australien, Asien, ...

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   So März 27, 2016 3:33 pm

Ich nickte bei ihrer Ergänzung zu dem Thema mit der Kleidung. Es war auch der Wahnsinn, was wir hier teilweise für shoppingsüchtige Monster hatte. Manche waren jeden zweiten Tag, manchmal sogar jeden Tag shoppen und brachten auch immer etwas mit. Warum tat man so was? Wir verschwendeten hier Unmengen an Geld, obwohl es woanders mehr, viel mehr gebraucht wurde. Diese Gedanken verstanden hier viele auf der Schule nicht. Wir waren die Reichen und leider verhielten sich auch viel zu viele Leute auf der Schule so. Das fand ich mehr als falsch, aber was sollte man schon tun? Ich spendete meine Sachen, wenn ich sie nicht mehr brauchte und spendete auch einen Teil meines Geldes jedes Jahr um die Weihnachtszeit. Das konnte Dad wenigstens. Er gab uns so viel Geld, dass wir wohl Jahre alleine damit leben könnten. Wenn er wüsste, dass ich einen Teil des Geldes weggab, an Menschen, die es wirklich brauchten, würde er mich wahrscheinlich am liebsten umbringen. „Also ich gebe viele meiner Sachen, wenn ich sie nicht mehr brauche weg, oft auch etwas Geld als Spende, aber davon sollte mein Dad besser nicht erfahren“, meinte ich dann und lächelte, auch wenn ich den letzten Teil besser hätte für mich behalten können, aber es war zu spät. Naja, sie dachte sich schon nicht dabei.
Ein Grinsen umspielte meine Lippen als sie vom abchecken sprach, doch ich verstand sie da voll und ganz, auch wenn ich nicht wusste wie es war, weswegen ich nickte und sich in meinem Kopf Bilder entwickelten, wie die Brüder einen Jungen umzingelten und ihn ausfragten. „Ja, sie ist wirklich eine tolle Schwester. Sie kann viel erreichen, wenn sie es nicht aufgibt und für ihre Ziele kämpft. Ich treffe mich ab und zu am Wochenende mal einen Tag mit ihr in der Stadt. Wenn du irgendwann mal Zeit hast, könntest du mitkommen, wenn du das möchtest“, schlug ich Sery vor und sah wie einer unserer Spieler umgehauen wurde. Das sah immer so brutal aus, aber trotzdem mochte ich den Sport. Ich hatte auch schon mal mit den Jungs gespielt, aber das war für sie dann eher eine softe Version vom Football. Sie ließen uns Mädchen mitspielen, nur spielten sie dann nicht richtig.
Ich lächelte wieder als sie vom Reisen sprach und nickte. „Davon träume ich auch noch. Dann würde ich auch noch mal in meine ursprüngliche Heimat reisen, nach Australien und vielleicht Spanien und Frankreich. Aber ich möchte auch gerne studieren. Immerhin haben wir die Möglichkeit und sollten sie auch nutzen“, sagte ich und lehnte mich dann etwas zurück, gähnte leicht und rieb mir die Augen. Erneut nahm ich die Salbe raus und cremte meinen Arm ein. „Unser Schlussauftritt ist bald oder?“, fragte ich mit einem Blick auf die Uhr.

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BeitragThema: Re: Cheerleader's Performance   Heute um 7:28 pm

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